Braunschweig

Braun|schweig:
Stadt in Niedersachsen.

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Braunschweig,
 
1) kreisfreie Stadt in Niedersachsen, Hauptstadt des Regierungsbezirks Braunschweig, 70 m über dem Meeresspiegel; 246 300 Einwohner. Die Stadt liegt an der Oker im Übergangsgebiet zwischen fruchtbarer Lössbörde im Süden und Altmoränenlandschaft mit Lehm- und Sandböden im Norden, sie ist Oberzentrum der Industrieregion Salzgitter--Braunschweig-Wolfsburg und Sitz zahlreicher Behörden,
 
u. a. Oberlandesgericht, Sozialgericht, Landesversicherungsanstalt, Landeszentralbank sowie von Bildungs- und Forschungseinrichtungen: TU Carolo-Wilhelmina (gegründet 1745 als Collegium Carolinum), Hochschule für Bildende Künste, Fachhochschule für Sozialwesen sowie für Verwaltung und Rechtspflege, Deutsche Müllerschule u. a. Fachschulen, Physikalischtechnische Bundesanstalt, Luftfahrt-Bundesamt, Biologische Bundesanstalt für Land- und Forstwirtschaft, Bundesforschungs- und Versuchsanstalt für Landwirtschaft, Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt, Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Georg-Eckert-Institut für internationale Schulbuchforschung, Gesellschaft für Biotechnologische Forschung, Institut für angewandte Mikroelektronik, Institut für Konserventechnologie, Stadtarchiv, Stadtbibliothek, Herzog Anton Ulrich-Museum (bedeutende Gemäldegalerie), Landes-, Naturhistorisches, Städtisches Museum, Staatstheater, botanischer Garten.
 
 
Die Industrie umfasst die Produktion von Kraftfahrzeugachsen, Maschinen- und Anlagenbau (besonders für die Lebensmittelindustrie), die Herstellung von Verpackungen (aus verschiedenen Materialien), chemischen Produkten, Fotogeräten, Konserven und Fleischwaren sowie Brauereien, Klavierfabrik, Verlage und als Wachstumsbranche Betriebe der Mikroelektronik und Computertechnologie.
 
Verkehr:
 
Braunschweig ist Kreuzungspunkt alter Fernstraßen (Köln-Magdeburg, Hansestädte-Frankfurt am Main/Leipzig) und neuer Verkehrslinien (Bundesautobahnen, Bahnstrecke Hannover-Berlin, Mittellandkanal) mit Hafen und Regionalflughafen.
 
 
Die Altstadt mit ihren Fachwerkhäusern wurde 1944 zu 90 % vernichtet, dennoch sind viele Baudenkmale erhalten oder wiederhergestellt worden. Der Dom (1173-95 durch Heinrich den Löwen erbaut) ist der erste gewölbte romanische Kirchenbau in Niedersachsen; seine Westfront wurde Vorbild für mehrere Pfarrkirchen in Braunschweig. Im Inneren romanisches Holzkruzifix (um 1173), Grabmal Heinrichs und seiner Gemahlin Mathilde (um 1230/40); in den Ostteilen gotische Fresken des 13. Jahrhunderts, im Nordschiff (1474) spätgotischen Spindelsäulen und Sterngewölbe; in der Welfengruft 24 Sarkophage der welfischen Fürsten. Burg Dankwarderode (um 1175 von Heinrich dem Löwen pfalzartig ausgebaut, bis 1279 welfische Residenz, 1887 neuromanisch wieder aufgebaut) birgt die Mittelaltersammlung des Herzog Anton Ulrich-Museums; vor der Burg die Kopie des bronzenen Löwenstandbilds Heinrichs (Original von 1166 heute in der Burg), erstes frei stehendes Monument des Mittelalters. Schönster Platz ist der Altstadtmarkt mit spätgotischem Rathaus (14./15. Jahrhundert; heute Städtisches Museum), Renaissance-Gewandhaus (heute Industrie- und Handelskammer; bereits 1303 genannt, mehrfach vergrößert, zuletzt 1589-91 sowie durch Anbau 1907), Marienbrunnen (1408; heute eine Kopie anstelle des Originals, dessen Reste im Städtischen Museum sind) und Martinikirche, die wie Sankta Katharinen und Sankt Andreas um 1200 erbaut und später zur gotischen Hallenkirche umgestaltet wurde; ehemalige Benediktinerklosterkirche Sankt Ägidien (1278 ff.); in den zugehörigen Konventsgebäuden das Braunschweig. Landesmuseum für Geschichte und Volkstum; Brüdernkirche (14./15. Jahrhundert), Magni-, Michaels- und Petrikirche (12.-15. Jahrhundert). Aus der klassizistischen Epoche ragen das Viewegsche Verlagshaus (1800-04, nach Plänen von H. Gentz oder D. beziehungsweise F. Gilly) und die »Villa Salve hospes« (1805-08) hervor. Monumentales historistisches Rathaus (1894-1900; moderner Erweiterungsbau 1968-71). Südlich der Stadt Schloss Richmond (1768/69) mit originellem Grundriss; im Stadtteil Melverode Nikolauskirche (um 1200); in Riddagshausen ehemaliges Zisterzienserkloster (1145 gegründet) mit 1275 geweihter Kirche.
 
 
Der älteste Siedlungskern des heutigen Braunschweigs ist die im 9. Jahrhundert auf dem rechten Okerufer angelegte Kaufmannssiedlung (»Wiek«, auch »Altewiek«). Im 10. Jahrhundert entwickelte sich auf dem linken Okerufer eine weitere Kaufmannssiedlung, die »Altstadt«, die im 12. Jahrhundert nach Norden hin erweitert wurde. Zu dieser seit 1031 welfische Siedlung (urkundliche Ersterwähnung) sowie der nördlich von ihr auf einer Okerinsel 1134 angelegten Burg Dankwarderode kamen im 12. Jahrhundert die v. a. als Handwerkersiedlungen angelegten Orte »Neustadt« und »Hagen« auf dem rechten und linken Okerufer. Das aus vier Weichbildern bestehende Stadtbild wurde im 13. Jahrhundert durch den »Sack«, eine Siedlung zwischen Altstadt, Neustadt und Burgbezirk, erweitert und, mit Dankwarderode als Mittelpunkt, im gleichen Jahrhundert befestigt und ummauert. Auf der Grundlage des 1227 bestätigten Stadtrechts bildeten die fünf Orte eine gemeinsame Ratsverfassung aus. Die schnell wachsende Stadt strebte nach Unabhängigkeit von ihren welfischen Landesherren von Braunschweig-Lüneburg und schloss sich Ende des 13. Jahrhunderts der Hanse an, in deren Gefolge sie um 1400 als Vorort des Sächsischen Quartiers durch Fernhandel, Textil- und Metallgewerbe eine wirtschaftliche Blüte erlebte. Viele Verfassungskämpfe (»Schichten«, 13.-17. Jahrhundert) im Innern sowie der Gegensatz zu den Landesherren seit Ausgang des Mittelalters und dem Übertritt der Stadt zum Protestantismus (1528) begleiteten diese Entwicklung, bis Braunschweig nach sechs Belagerungen seine seit dem 15. Jahrhundert fast reichsfreie Stellung mit dem Übergang an Braunschweig-Wolfenbüttel (1671) verlor; 1753 verlegten die Wolfenbütteler Welfen ihre Residenz hierher. Unter Herzog Karl I. (1735-80) war Braunschweig durch G. E. Lessing und seine Freunde geistiger Mittelpunkt Norddeutschlands (1745 Gründung des Collegium Carolinum). Es erlebte durch seine Messen und Manufakturen einen neuen wirtschaftlichen Aufschwung. In der napoleonischen Zeit war Braunschweig 1807-13 Hauptstadt des Départements Oker im Königreich Westfalen. Nach 1850 führte die wirtschaftliche Entwicklung zur industriellen Großstadt (1890: 100 000 Einwohner). Erst jetzt wurde der mittelalterliche Rahmen gesprengt. 1918 wurde Braunschweig Hauptstadt des gleichnamigen Freistaates, 1946 Sitz des Verwaltungsbezirks Braunschweig im Land Niedersachsen. Die Stadt entwickelte sich seit dem Zweiten Weltkrieg immer mehr zum Dienstleistungszentrum. Sie wuchs durch Eingemeindungen 1974 um etwa 52 000 Einwohner an, bei gleichzeitigem Verlust des Kreissitzes durch Auflösung des Landkreises Braunschweig.
 
 
Heimatchronik der Stadt B., bearb. v. E. A. Roloff (1955);
 
Stadtarchäologie in B., hg. v. H.-H. Möller (1985);
 
B., das Bild der Stadt in 900 Jahren, hg. v. G. Spies, 2 Bde. (1985);
 W. Meibeyer: B. Die Entwicklung der Stadt nach dem 2. Weltkrieg, in: Geograph. Rundschau, Jg. 38 (1986); H. 5;
 
B.er Stadtlexikon, hg. v. L. Camerer u. a. (1992).
 
Hier finden Sie in Überblicksartikeln weiterführende Informationen:
 
kommunale Bewegung: Städte und Städtebünde auf dem Höhepunkt ihrer Macht
 
 2) Regierungsbezirk in Niedersachsen, 8 098 km2, 1 669 600 Einwohner; umfasst die drei kreisfreien Städte Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie die Landkreise Gifhorn, Göttingen, Goslar, Helmstedt, Northeim, Osterode am Harz, Peine und Wolfenbüttel.
 
 
B.-Exkursionsführer (1986).
 
 3) Bezeichnung für ehemalige Territorien und Häuser der Welfen sowie eines ehemaligen deutschen Herzogtums und Landes. Das Land Braunschweig, 1235-1918 Herzogtum, bis 1946 Freistaat, war ein durch Erbteilung entstandener Teil der Welfenlande. Der Territorialbesitz des welfischen Hauses in Niedersachsen geht zurück auf die Eigengüter Heinrichs des Löwen. Dieser Allodialbesitz wurde seinem Enkel Otto I., dem Kind (1235), als Herzogtum Braunschweig-Lüneburg übertragen. Der Name des Welfenhauses war fortan: Herzöge zu Braunschweig und Lüneburg. Durch Erbteilung 1267, 1285/86, 1428 und 1495 entstanden weitere, meist nach den Residenzen der einzelnen Linien benannte Teilstaaten, die staatsrechtlich den Rang von Fürstentümern hatten (neben Braunschweig-Lüneburg u. a. Braunschweig-Calenberg, Braunschweig-Göttingen, Braunschweig-Grubenhagen und Braunschweig-Wolfenbüttel). In der zeitlichen Aufeinanderfolge altes, mittleres und neues Haus standen, bei mehreren Nebenlinien, die oft noch weiter verzweigt wurden, in der Hauptlinie die Linien Braunschweig und Lüneburg nebeneinander.
 
Im Gegensatz zu dem großflächigen Fürstentum Lüneburg, das schon seit 1428 ungefähr den Umfang des heutigen Regierungsbezirks hatte und durch Teilungen nur wenig berührt wurde, ist der südliche (Braunschweiger) Teil der Welfenlande seit Ende des 13. Jahrhunderts mit wechselnder Lagerung der Teile weiter aufgespalten worden. Hierbei entstand im 14. Jahrhundert das Fürstentum Braunschweig-Wolfenbüttel, das im 15. Jahrhundert die Umrisse des späteren Herzogtums Braunschweig annahm. Es umfasste das nördliche und westliche Vorland des Harzes mit der Stadt Braunschweig, Wolfenbüttel, Helmstedt und Seesen. Daran schloss ein Gebietsstreifen bis zur Oberweser nach Holzminden an. Hinzu kamen vorübergehend (1519-1643) Teile des Hochstifts Hildesheim und dauernd die Grafschaft Blankenburg (1599), die Abtei Walkenried (1648) und das Amt Thedinghausen bei Bremen (1679).
 
Vorübergehende dynastische Verbindungen im 16./17. Jahrhundert berührten die Selbstständigkeit des Fürstentums Wolfenbüttel nicht, steigerten aber Ansehen und Macht der dortigen Linie. Herzog Heinrich der Jüngere (1514-68), ein leidenschaftlicher Gegner der Lutheraner, die ihn 1542-47 aus seinem Lande vertrieben, schloss 1535 den Primogeniturvertrag; sein protestantischer Sohn Julius (1568-89), ein großer Merkantilist, führte die Reformation ein und gründete die Universität Helmstedt (1576). Herzog Heinrich Julius (1589-1613) war ein auch als Dichter bekannter, hoch begabter Fürst.
 
Als die Wolfenbütteler Linie des mittleren Hauses Braunschweig 1634 ausstarb, ging das Fürstentum Wolfenbüttel an den älteren Zweig des Hauses Lüneburg über, während der jüngere Zweig (ab 1592) sich in die übrigen Welfenlande teilte: Lüneburg-Celle, Calenberg-Göttingen und Grubenhagen. Durch allmähliche Vereinigung dieser Teile errang die jüngere Linie, mit der Residenz in Hannover (ab 1636), ein großes Übergewicht vor der älteren und wurde 1692 zum Kurfürstentum Hannover (»Kur-Braunschweig«) erhoben. Herzog August der Jüngere (1635-66) begründete die Bibliotheca Augusta; Herzog Anton Ulrich (1685-1714) trat als Politiker, Kunstfreund und Dichter hervor. - Die 1735 ausgestorbene Linie Wolfenbüttel wurde von der bisher apanagierten Nebenlinie Braunschweig-Bevern beerbt. Unter Herzog Karl I. (1735-80) erfuhr das Land kulturelle und wirtschaftliche Förderung: Collegium Carolinum, Porzellanmanufaktur Fürstenberg, Landesvermessung u. a. - G. E. Lessing war 1770-81 Bibliothekar in Wolfenbüttel; 1753 wurde die Residenz von dort nach der Stadt Braunschweig verlegt.
 
1807-13 von französischen Truppen besetzt, kam das Fürstentum Braunschweig zum Königreich Westfalen; 1813/14 wurde Braunschweig, seit 1813 erneut souveränes Herzogtum, im alten Umfang des Fürstentums Braunschweig-Wolfenbüttel (Name seit dem 19. Jahrhundert nur noch Braunschweig) wiederhergestellt. Dem Deutschen Zollverein 1842 beigetreten, unterwarf sich Braunschweig nach dem Deutschen Krieg 1866 im Gegensatz zu Hannover der Führung Preußens (1867 Beitritt zum Norddeutschen Bund). - Mit dem Tod von Wilhelm (* 1806, ✝ 1884; seit 1830/31 Herzog) erlosch das Haus Braunschweig; weil das erbberechtigte Hannover die Reichsverfassung von 1871 nicht anerkannte, wurde das Herzogtum durch Regenten verwaltet (1885-1906 Albrecht, Prinz von Preußen [* 1837, ✝ 1906]; 1907-13 Johann Albrecht, Herzog von Mecklenburg [* 1857, ✝ 1920]). Nach der Aussöhnung zwischen Welfen und Hohenzollern 1913 regierte der mit der Tochter Kaiser Wilhelms II., Viktoria Luise, vermählte Herzog Ernst August (* 1887, ✝ 1953, Sohn des letzten Kronprinzen von Hannover) bis zur erzwungenen Abdankung am 8. 11. 1918.
 
In der Novemberrevolution 1918 errichteten aufständische Kräfte unter Führung der USPD eine »sozialistische Republik« und bildeten eine »Regierung der Volksbeauftragten«. Mit der Verhängung des Belagerungszustands durch die deutsche Reichsregierung (April 1919) brach dieses System jedoch zusammen. Nach einer ersten Amtszeit 1919/20 und nach der Verabschiedung der Verfassung des Freistaates Braunschweig am 6. 1. 1922 führte 1922-24 und 1927-30 die SPD unter Heinrich Jasper (* 1875, ✝ 1945) die Regierung; 1924-27 amtierte ein bürgerliches Koalitionskabinett, 1930-33 eine Regierung unter Einschluss der NSDAP. Mit der Ernennung zum braunschweig. Regierungsrat (25. 2. 1932 durch den nationalsozialistischen Minister Dietrich Klagges (* 1891, ✝ 1971) erwarb A. Hitler die deutsche Staatsbürgerschaft. In der Zeit der NS-Diktatur (1933-45) unterstand Braunschweig mit Anhalt einem Reichsstatthalter. Nach dem staatlichen Zusammenbruch Deutschlands im Mai 1945 wurde Braunschweig Teil der britischen Besatzungszone und am 1. 11. 1946 auf Anordnung der britischen Militärregierung größtenteils dem neu gebildeten Land Niedersachsen eingegliedert; Calvörde und der Osten des Kreises Blankenburg/Harz kamen ab 1. 2. 1946 an Sachsen-Anhalt
 
 
F. Beckurts: Grundriß der Braunschweig. Gesch. (21914);
 
Braunschweig. Jb. (1922 ff.; früher unter anderen Titeln);
 
Braunschweig. Landesgesch. im Überblick, hg. v. R. Moderhack (31979);
 
Moderne Braunschweig. Gesch., hg. v. W. Pöls u. K. E. Pollmann (1982);
 
Herzöge, Revolution u. Nierentisch. 1200 Jahre braunschweig. Landesgesch., hg. v. G. Biegel (1992).
 

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Braun|schweig: Stadt in Niedersachsen.

Universal-Lexikon. 2012.

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